Wir wollen mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Mikroplastik an unseren Küsten lenken und dafür selbst Hand anlegen. In einer großen gemeinsamen Aktion, wollen wir im Sommer 2021 (eigentlich 01.-07. Juni 2020, aber wir müssen auch dieses Projekt leider verschieben) auf vielen Traditionsseglern in Nord- und Ostsee gleichzeitig und flächendeckend sogenannte “Manta Trawls” einsetzen und das Wasser nach Mikroplastik filtern. Nach der Analyse wollen wir die Ergebnisse veröffentlichen und unsere Erkenntnisse in der Phänomenta Flensburg, sowie dem Hafenmuseum Hamburg für alle nachvollziehbar und zugänglich machen. 

Postkarten und Sticker

25. Juni 2020

Whuup! Wir haben endlich Postkarten und Sticker von weniger ist meer!!!
Tausend Dank an Christian unseren Profi von Level One.


Worum gehts bei dem Projekt?

Wie kommen wir darauf?

Hintergrund ist die Expedition Ocean Change 2019 auf der Dagmar Aaen, dem 88-jährigen dänischen Holzsegelschiff von Arved Fuchs. Wir, Caro und Lauren, haben ein selbstgebautes Manta Trawl eingesetzt und in den entlegensten Ecken der Arktis Mikroplastik im Netz gefunden. Dabei entstand die Frage, wie es wohl in den Meeren vor unserer Haustüre aussieht. Finden wir hier auch etwas? Finden wir viel Mikroplastik? Wir sind neugierig und wollen Segelschiffe als Vehikel für die Beprobung mit den Manta Trawls in Nord- und Ostsee nutzen. Gemeinsam mit euch wollen wir zeigen, wie einfach man sich die Situation vor Augen führen kann.



Was ist ein Manta Trawl?

Unser schwimmender Rahmen mit Netz hat große Ähnlichkeit mit dem Manta Rochen, doch anstatt Plankton, filtern wir aus dem Wasser systematisch Mikroplastik.

Wieso wir und nicht die Wissenschaft?

Citizen-Science oder Bürger-Wissenschaft steckt hinter dem Projekt. Jeder kann etwas tun und selbst unsere Umwelt erforschen und so zu mehr Wissen beitragen. Wir wollen ohne einen komplizierten und teuren wissenschaftlichen Rahmen eine Erfassung angehen, darüber berichten und daraus lernen. In Kooperation mit dem Schülerlabor des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) auf Helgoland werden wir jeden einzelnen Mikroplastik-Partikel mit der Fourier Transform Infrarot Spektroskopie (FT-IR) auf seinen synthetischen Polymerursprung untersuchen. Das ist eine gängige Methode in der Forschung.

Über uns

Wir, Lauren und Caro, wohnen in Flensburg und setzen uns aktiv für mehr Umweltschutz ein. Wir sind leidenschaftliche Seglerinnen und lieben das Meer. 

Lauren ist Wirtschaftsingenieurin für Energie- und Umweltmanagement, aber seit einigen Jahren dem Meer verfallen und war die letzten Jahre meistens auf Seglern vor allem in der Arktis unterwegs. Hier hat sie viele Strandsammlungen in Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut durchgeführt. Sie war am meisten ergriffen, als sie kurz nach einer Buckelwalsichtung direkt am Schiff Mikroplastik im Netz des Manta Trawls fand. Die Wege sind kurz!

Caro ist mit Leib und Seele Biologin und erarbeitet im Berufsleben Umweltgutachten und Schutzkonzepte insbesondere im Bereich der Nord- und Ostsee. Am liebsten verbindet sie Tier- und Naturbeobachtung sowie -erfassung mit dem Segeln auf alten Schiffen. Die Auswirkungen von unbedachtem Verhalten muss Sie dabei leider auch immer wieder sehen.

Wir sind das perfekte Team, Ideen nicht nur zu spinnen, sondern in die Tat umzusetzen.

Danke für die großartige Unterstützung!

Ihr fandet unsere Idee genausogut wie wir und habt Bock auf weniger Plastik im Meer. Danke für die geniale Unterstützung über unser Crowdfunding, welches am 31.03.2020 geendet hat :)

Manta-Trawl Bauworkshop

Wir wollen gemeinsam mit euch Manta Trawls für jedes teilnehmende Schiff bauen und uns mit dem Thema Mikroplastik weiter beschäftigen.  Zur Zeit überlegen wir diesen im Herbst 2020 oder Winter 2020/2021 durchzuführen.



Unterstützt durch die BINGO! Umweltlotterie Schleswig Holstein